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17. Dezember '24

Auf dem ehemaligen Schlachthofareal in Coburg soll ein dritter Campus der Hochschule Coburg entstehen.  Um den Ort als Hochschulstandort zu etablieren, findet bereits jetzt regelmäßig „Wissenschaft am Schlachthof“ statt. Zum Beispiel in Form von Filmabenden.

Zum Auftakt der Reihe wurde der Dokumentarfilm „The Human Scale – bringing Cities to Life“ von Andreas M. Dalsgaard in der Alten Kühlhalle gezeigt. Wissenschaftlicher Pate des Abends war Mario Tvrtkovic, Professor für Städtebau und Entwerfen im Studiengang Architektur. Nach dem Film hatten die Teilnehmenden die Möglichkeit, sich mit ihm über die Inhalte des Films auszutauschen und zu diskutieren. Damit wurde das Ziel des Abends direkt in die Tat umgesetzt: den Dialog über das zukünftige Campusquartier anzustoßen.

„The Human Scale“ untersucht die Gestaltung lebenswerterer und zukunftsfester Städte. Der Film beleuchtet die Arbeit des dänischen Architekten und Stadtplaners Jan Gehl und legt den Fokus auf die Bedeutung des öffentlichen Raums für die Lebensqualität sowie dessen Zugänglichkeit für Menschen. Fußgängerzonen, Fahrradwege und Plätze werden geschaffen, um zwischenmenschliche Interaktionen zu ermöglichen und zu erleichtern.

 

Ein durchgehend orangefarbenes Quadrat ohne zusätzliche Elemente, das an die lebendige Energie erinnert, die oft mit der Hochschule Coburg in Verbindung gebracht wird.     ‘The Human Scale‘ verdeutlicht, wie kleine Änderungen in der Stadtplanung das Leben in Städten erheblich verbessern können, indem der Fokus auf menschliche Bedürfnisse gelegt wird. Vielen Dank an das Referat für Transfer & Entrepreneurship für die Organisation und Durchführung des neuen Formates ‚Wissenschaft am Schlachthof‘.“

Prof. Mario Tvrtkovic
Hochschule Coburg

 

Wie planen wir einen „menschengerechten“ Campus?

Der Film zeigte einerseits, dass es für künftige Planungsaufgaben essenziell ist, sich mit den menschlichen Bedürfnissen und der Fragestellung „Was macht eine Stadt lebenswert?“ auseinanderzusetzen. Dies gilt umso mehr für einen Hochschulcampus, auf dem mehrere hundert Menschen, vor allem Studierende, einen Großteil ihrer Zeit verbringen. Ein Hochschulcampus ist ein Ort, an dem gelernt und gearbeitet wird. Studierende verbringen hier aber auch ihre Freizeit.

In Anbetracht dessen kommt bei der Campusplanung die Komplexität städtischer Entwicklung mit Sicherheit etwas zu kurz. Auf Aspekte wie die Koexistenz von Mensch und Tier, die Fragen der Biodiversität, Aspekte der Profitorientierung sowie die Effizienz und Funktion als treibende Kraft der modernen Stadtentwicklung wird zu wenig eingegangen. Für einen neuen Campus sind aber auch dies relevante Faktoren – gerade aufgrund der besonderen Lage an der Itz.

Auch die Frage der Übertragbarkeit steht im Raum: Coburg ist keine Metropole wie die im Film gezeigten Städte New York, Dhaka oder Melbourne. Coburg hat als Mittelstadt schlichtweg andere Herausforderungen. Die zentrale Fragestellung, welche Rolle der Mensch in der Planung neuer Quartiere spielt, bleibt davon freilich unberührt – und dies nehmen wir aus dem Dokumentarfilm für die zukünftige Campusentwicklung mit: Wie können wir einen „menschengerechten“ Campus planen und gestalten?

Ein durchgehend orangefarbenes Quadrat ohne zusätzliche Elemente, das an die lebendige Energie erinnert, die oft mit der Hochschule Coburg in Verbindung gebracht wird.     Der Film „The Human Scale – bringing Cities to Life“ beindruckte mit den Arbeiten des Architekten Jan Gehl und einigen seiner Kollegen. Alle sind bemüht städtisches Leben ‚menschengerechter‘und ‚qualitativ‘ zu machen. Der Filmabend und die anschließende Diskussion waren sehr interessant! Für Coburg wünsche ich mir, dass das neue Format der Hochschule Coburg ‘Wissenschaft am Schlachthof‘ den Dialog zwischen Wissenschaft, Bürgerschaft und Wirtschaft erfolgreich weiterführt und umsetzt.

Peter Langendorf  

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